Podiumsdiskussion in Oberentfelden mit Kandidierenden für den Nationalrat - Vier Ortsparteien luden ein

Gegen 60 Interessierte folgten der Einladung der vier Ortsparteien von Oberentfelden ins Foyer der Turnhalle Dorf zum bereits zur Tradition gewordenen Podiumsgespräch.

Gegen 60 Interessierte folgten der Einladung der vier Ortsparteien von Oberentfelden ins Foyer der Turnhalle Dorf zum bereits zur Tradition gewordenen Podiumsgespräch.

 

Speziell begrüsst wurde der Moderator, Herr Mathias Küng von der Aargauer Zeitung, welcher souverän durch den Abend leitete und folgende Kandidatin und drei Kandidaten vorstellte:

 

Dr. Andreas Brunner von der CVP ist seit 1993 im Grossen Rat und genoss als ortsansässiger Apotheker Heimvorteil.

 

Cédric Wermuth ist bekannt als ehemaliger Juso-Präsident und derzeitiger Vizepräsident der SP Schweiz.

 

Corina Eichenberger war ehemalige Präsidentin des Grossen Rates und ist seit einer Periode für die FDP im Nationalrat.

 

Clemens Hochreuter wurde 2009 als damaliger Einwohnerrat von Aarau als SVP-Mitglied in den Grossen Rat gewählt.

 

Einleitend zum Hauptthema „Starke Wirtschaft dank Einwanderung!?" wollte der Moderator den Puls der Teilnehmenden spüren, indem er deren Haltung zu den Bilateralen Verträgen und insbesondere zum Freizügigkeitsabkommen in Erfahrung bringen wollte. Mehrheitlich werden diese als Erfolgsmodell bezeichnet, dank derer wir eine florierende Wirtschaft haben und Arbeitsplätze schaffen konnten.

 

Auch über die Gefährdung dieser Verträge mit der Masseneinwanderungsinitiative der SVP wurde diskutiert. Daneben wollte der Moderator von den Kandidierenden deren Meinungen über die zukünftige Energieversorgung und den Ausstieg aus der Kernenergie sowie den Klimawandel und das in Diskussion stehende CO2-Gesetz hören, bevor Fragen aus dem Publikum beantwortet wurden.

 

So wurde unter anderem über die zukünftige Armee und die Beschaffung von neuen Fliegern und deren Notwendigkeit diskutiert wie auch über die zukünftige Entwicklung der Krankenkassenprämien.

 

Aufgrund der Stille während der anderthalb Stunden kann von einem sehr interessierten wie auch engagierten Publikum gesprochen werden, welches sowohl den offiziellen Teil wie auch den im Anschluss daran von den Ortsparteien offerierten Apéro genoss und von der Möglichkeit Gebrauch machte, sich untereinander und mit den Kandidierenden auszutauschen. (TFR)

Artikel aus AZ 19.09.2011